szmmctag
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  • konfrontation

    sind sie ein schleimscheißer oder jesus?
    frage ich den kunden s.,
    nachem er mir wiederholt erklärt hat, daß soziales verhalten doch wichtig sei.

    ich will ihn wachrütteln, provozieren,
    es ist kaum auszuhalten, wie er nach anderen statt auf sich schaut.

    trotzdem habe ich hinterher ein schlechtes gefühl.
    schleimscheißer ...

    meine kollegin,
    die ich in der s-bahn treffe und der ich von meinem ausrutscher erzähle,
    meint trocken:
    das gehört zu deinem job.

    .

    ich werde sehen, wie es der kunde "verarbeitet".

    hätte ich nur mehr von solchen kunden, mit denen ein derartiger anregender behütend bis schmerzhaft-direkter umgang möglich ist.

  • dialoge

    ich kann nicht kommen.
    ..
    mir ist was dummes passiert:
    d. [ehefrau] hat deine email gelesen - und nun fragt sie, wer twist ist
    und warum ich ihr nichts von dir erzählt habe.
    na, dann erzähl doch gleich mal, daß du auch ein kind hast.

    [telefonat mit dem vater erzeuger von pb kurz vor einem treffen, um das er gebeten hatte.]

    .

    sie baten um rückruf.
    ja, es geht um eine retoure und eine beschwerde.
    als ich am freitag ins büro in b. kam, standen da bereits die aufgebauten möbel -
    trotz zweier telefonate, in denen mir klar versichert wurde, daß man von 11 - 17uhr vorbeikommen wolle.
    der gelieferte scheibtisch paßt nämlich nicht.
    ausgepackte ware nehmen wir nicht zurück.
    aber mir wurde ja zweimal die uhrzeit bestätigt. es wäre ja gar nicht erst zum auspacken gekommen, wenn die lieferung zum vereinbarten termin erfolgt wäre.
    wer hat die lieferung denn angenommen?
    der hausmeister.
    damit gilt sie angenommen.
    die firma nimmt keine ausgepackte und montierte ware zurück.

    aber es ist doch erst dazu gekommen, weil nicht vereinbarungsgemäß geliefert wurde!

    ... zwei minuten argumentwiederholungsschleife

    na gut, ich rufe sie noch einmal zurück.
    gut.

    [telefonat1 mit einer büroartikelkatalog-mitarbeiterin]

    .

    fast!
    kann doch nicht.
    na, dann scheint es ja nicht so zu eilen.
    arbeit! mensch, ich stecke voll in arbeit!

    [emailwechsel mit dm]

    .

    also, ich kann ihnen zehn prozent rabatt geben.
    zehn prozent sind sechundzwanzig euro! - der tisch kostet zweihundertsechzig.
    ich soll für ihre unverbindlichkeit aufkommen?
    ganz gewiß werde ich bei ihnen nichts mehr bestellen - wird ihnen nicht viel ausmachen, bin ja kein großkunde.
    ja, sie oder der hausmeister hätten die ware nicht annehmen dürfen.
    wie gesagt, wenn man mir nicht zweimal! die zeit zugesagt hätte, dann hätte ich mich gar nicht erst darauf verlassen und hätte die annahme anders organisiert.
    ja, mehr als zehn prozent rabatt kann ich ihnen nicht bieten.
    ...
    ja, auf dem lieferschein steht eine frühere als die vereinbarte zeit drauf.
    kann man die spedition nicht für den schaden haftbar machen?
    nein. soll ich mich noch einmal melden?
    ja.

    [telefonat2 mit büroartikelkatalog-mitarbeiterin]

    .

    die ersten drei tage waren die hölle.
    ich habe mich wie ein opfer gefühlt ..
    ..
    mir fehlte halt der vater.
    mütter vermitteln eine andere haltung.
    ..
    schon wenn man über den hotelflur lief .. es geht immer um dominanz.
    ..
    danach ging es besser.
    dann habe ich mir auch mal was getraut zu sagen.

    [playboy einen tag nach der wiederkehr von der abifahrt/aus spain]

    .

    also, in vier monaten sind die haare wieder so lang wie vorher.
    oder wachsen sie bei ihnen nicht so schnell?
    nein.

    [abschlußgespräch nach nichtnurspitzenschneiden beim erstbesuch eines mitte-teuer/200€/-friseur]

    .

    die speditionsfirma meldet sich in den nächsten tagen bei ihnen -
    sie holt den schreibtisch ab.
    auf unsere kosten.

    [telefonat 3 ansage auf dem anrufbeantworter]

  • express yourself

    dem gefühl an diesem wunderbaren abend
    nach der stunde mit den lieblingskunden
    gefolgt
    und nicht die tram nach hause genommen.

    mir war nach spree [m1] oder gendarmenmarkt [u2].
    die u2 kam eher.
    also
    landete ich auf den rängentreppen des konzerthauses
    und
    mitten in einer skriptet-reality-romantic-Show.

    zuerst sah ich diesen festlich gedeckten tisch - mitten auf dem gendarmenmarkt -
    mit weißem tischtuch, kerzen, etageren
    und
    dann sah ich sie & ihn.
    ebenso fein gegleidet - er im weißen hemd (und roter hose), sie in beigem spitzenkleid.
    sind hier kameras?
    bachelorett? nein, die ist ja blond, die braut frau hier hatte - wie er - doppelpaßbürgerschaft dunkle haare.

    nein, das schien ER ganz privat inszeniert zu haben.
    vom nahen restaurant kam der ober.
    bediente.
    und ging wieder.
    dann kamen gruppen junger leute herangeschlendert, die sich auf den stufen des konzerthauses niederließen.
    wie ich es getan hatte.
    und wie touristen es tun.
    aus perth oder paderborn.
    der abend war zu schön ..

    immer wieder ging mein blick - und der von vielen besuchern des platzes - zum paar.
    das sich an der tafel gegenübersaß.
    und redete.
    und anstieß.
    und dabei die nähe spüren ließ.

    plötzlich sah ich wie ein mädchen und zwei jungen vor dem tisch,
    an dem ER und SIE saßen, zu tanzen begannen -
    was geht ab? -
    schließlich tanzte die ganze truppe nach "marry me".
    und am ende kam ER zu IHR und kniete nieder, um ES zu fragen.

    hey, wir haben ALLE geklatscht.

    .

    irgendwann bin ich dann aufgestanden und gegangen.
    währen die beiden noch immer IHREN abend celebrierten.

    später
    saß ich dann doch noch an der spree,
    an die durch summernighty berlin gelaufen war ...

  • nichts zu sagen

    nur zu tun

    montag montage [so nenne ich die arbeit im zweistundenzugfahrtentfernten büro], abends fanmeile ohne fans, laufen durch sundownerberlin
    dienstag besuch und gardienstangenkaufen und -anbringen, der abend am see, reden essen
    mittwoch besuch und kleinreparaturen, job, am abend freud
    donnerstag im flur dielen abschleifen und versiegeln lassen, job

    und so weiter:
    freítag im flur dielen erneut versiegeln lassen, montage
    sonnabend, malerarbeiten, verkäufe
    sonntag ausschlafen ... irgendwann später aufräumen, putzen, waschen ...

  • deutschland gähnt

    and so do i.

    die freude war ansteckend.
    da konnte ich nicht abschalten.
    wie so viele.

    es war dran. einfach mal dran.

    .

    am morgen dann eine leere ringbahn
    und ein voller ice nach stuttgard.
    wunderbar.

    .

    und weil es gestern so .. ansteckend war -
    am abend
    nach der arbeit im umlandbüro
    am potsdamer platz ausgestiegen und in richtung fanmeile gelaufen.
    einmal quer durch den lauen sommerabend ...

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