szmmctag
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  • ein freund, ein guter freund ...

    donnerstag

    eigentlich wollte mich a. von der arbeit im umlandbüro abholen.
    "stau vor magdeburg - sehe dich dann in berlin"
    eigentlich ...
    etwas enttäuscht und verärgert [hätte er nicht früher losfahren können? - stau ist auf der a2 nicht ungewöhnlich.] per bahn & bus & allein auf den heimweg.

    eigentlich hatte ich auch vor, mit a. noch mal "nach lidl" zu fahren.
    kleiner wochenendresteeinkauf. transport im auto.
    nun, dann eben unterwegs in den blaugelben.
    und um acht "vor`m haus" [a. hat noch keinen schlüssel] verabredet.

    auf dem heimweg versuche ich den grad meiner vorfreude zu spüren.
    nichts. da ist nichts.
    kein wangenrot vor erwartung.
    kein adrenalinausstoß.
    kein feuchtwerden.
    das ernüchtert mich. nein, es macht mich kurz traurig.
    der unterschied ist deutlich.
    der unterschied zwischen freundschaft und liebe.

    vor dem haus kein a. es ist acht uhr.
    vielleicht sitzt er auf der treppe vor meiner wohnung?
    aber da würde wohl der sitzen, der mir näher wäre. in seiner spontanität, seiner unkonventionalität.
    kein a.

    einkauf verstaut und "zum chinesen" - um take aways zum abendbrot zu holen.
    a. steht vor dem haus als ich zurückkehre.
    "du bist so schön!"
    empfängt er mich.
    später in der nacht fragt er ob fünf kinder, die er von mir wolle, zu viel seien.

    ja, er ist sehr wohltuend. in seiner zuneigung.
    und die bewunderung schmeichelt.
    besonders da es tage gibt, an denen ich so alt aussehe wie ich bin ...

    freitag

    kaum geschlafen.
    im gegensatz zu a., der nach dem geschmuse immer "buff - weg!" ist.
    es ist wohl das ungewohnte.
    und das unverbundene. niemals könnte ich in seinem arm einschlafen. zuwenig traue ich ihm zu, daß er mich halten kann. zuoft war und ist er verletzt und gekränkt.
    am morgen schmerzt mein rücken.
    ich bin müde und anstrengend.
    bis zum mittag trägt noch seine bewunderung "du bist toll!" schreibt er mir per mail als er für mich kopieren geht, während ich am schreibtisch sitze.

    .

    zwischendurch ruft playboy an.
    "wir skypen, wenn du wieder alleine bist."

    .

    später jogge ich mit ihm um den weißen see.
    das hat er sich gewünscht. und ich habe es nötig.
    noch später fahre ich mit ihm zu einem fachvortrag in die friedrichstraße.
    es ist schön, nicht allein zu sein.

    am abend bitte ich ihn, auf der couch in der stube zu schlafen.
    "damit ich mal schlafen kann"
    gegen sieben am sonnabend morgen hält ihn dann nichts mehr auf der couch ...

    sonnabend

    müde.
    will noch schlafen.
    a. holt brötchen. ich müßte den tisch decken .. - aber ich bin noch so müde.
    a. kommt wieder und deckt den tisch.
    als ich aufstehe und bemängele, daß er mir den orangensaft in ein zu großes glas [eigentlich ist der punkt, daß ich a.`s hang zu verschwendungen nicht mag] eingegossen hat,
    ist er sauer.
    "du wolltest eigentlich gelobt werden - nicht wahr? aber ich decke sonst auch immer den tisch - und da lobt auch keiner." setzte ich noch eins drauf.
    allerdings bin ich rückenschmerzenfrei und entspannt genug, um ihm mit der weißen fahne zu winken.
    alles gut.

    und sonst?
    noch immer viel zu schreiben.
    [nicht hier.] job.
    a. muß sich selbst beschäftigen.
    später vielleicht wieder see.

    für morgen habe ich diese kinokarten [ http://twists.blog.de/2014/11/12/schreibt-liebe-19698926/#c20354668 ] geholt.
    zuvor will ich ihn in der stadt treffen.
    wie zu einem date.
    das wir nie hatten.

  • the first

    gestern beim joggen - ja, noch hält der portugal-run an - den ersten weihnachtsbaum auf einem balkon gesehen.

    weihnachten.
    nur was für kinder.
    und glattauer et al. derdierichtigekommtnochsehnsuchtbuchschreiber.

    high hopes.

    und in diesem jahr?
    "ich besuche dich." kündigt playboy an. nachdem er seinen [notwendigen] ausbruch - weihnachten in kopenhagen - im letzten jahr auch mit einsamkeit bezahlt hat.
    ja, und da wird wohl auch noch a. sein.

    meinen alltimewunsch kennt er. [einen ring mit einem grünen oder brombeerfarbenen stein von einem mann, dm ich wichtig bin. muß nicht teuer sein ... - gut, meinen geschmack zu treffen, ist wohl die größere investition.]
    seinen wunsch kenne ich nicht. noch nicht.
    gut, geschenke braucht es nicht -
    eher
    ausdrücke von gedanken an den anderen.
    vielleicht schreibe ich ihm einen liebesbrief ...

    wunderbar wäre
    weihnachten in aller schönen trödeligen faulheit.
    keine berichte.
    keine abrechnungen.
    keine gedanken an die arbeit.
    nur federleichtes fühlen.

    #

    und sonst?
    schönes skypen mit pb.
    mit personenraten. (mann? - deutschland? - .. )
    .
    mehr beruhigendes lesen-am-abend*. dafür weniger telefonieren** im bett mit a.
    .
    mutter mit mut - möchte nicht immer nur auf abruf für andere da sein. meine immersichhintenanstellende mutter.
    go, mum, go!
    "am liebsten würde ich über weihnachten oder silvester wegfahren!" - statt verwandte, die sich sonst nie melden, aber mit "wir würden am zweiten kommen" - sich selbst zu weihnacht einladen, zu bekochen.
    "kannst du mir reisen raussuche?" - mache ich doch glatt. zumal ich ihr sowieso die silvesterreise spendieren wollte.

    ______________________________

    * karen swan - seicht & sorglos
    http://www.randomhouse.de/Autor/Karen_Swan/p480451.rhd

    ** nach der reise ersteinmal wieder: ankommen im eigenen leben.
    fernbeziehungspause bis donnerstag.

  • maria gestern und heute

    maria f. duzt ursula vdl.
    seltsam.
    aber wer mit einem burda verheiratet ist, gehört zum inner circle.
    [3nach9, ndr]

    gestern noch hat sie viele worte für eine prinzessin, pardon: kronprinzession - was auch immer the different ist, gefunden.
    sehr viele worte.
    ich glaube die standen in korrelation mit der größe der scham, diese peinliche und bigotte vermutlich wahrhaftig von ihrer opinienleadership überzeugten frau* ansagen zu müssen.
    [bambi, ard]

    tatsächlich
    sind alle mir bekannten männer jenseits des basecapalters von frau furtwängler begeistert hin & weg.
    klug, schön, blond, humorvoll, klar.
    und auch ich ...
    doch.
    bei allem neid. auf ihre möglichkeiten, interessante oder wunderbare menschen kennenzulernen.
    gut. manchmal muß sie auch andere ansagen ...

    __________________________________________

    bigott zu bigott: das goldene blatt zur rede, bei der sich jede emanzipierte frau um hundert/e jahre zurückgesetzt fühlt:
    * http://www.bunte.de/daenemark/mary-von-daenemark-ihre-bewegende-bambi-rede-109709.html

  • wie schreibt man liebe

    solange ich noch daran denke, mit a. ins kino zu gehen,
    scheint doch alles auf dem rechten weg zu sein.

    gut.
    ich könnte mir wünschen,
    daß a. die karten bezahlt oder
    daß mir ein anspruchsvollerer anderer film zu a. & mir einfällt.

    aber solange ich noch daran denke ...

    http://www.constantin-film.de/kino/wie-schreibt-man-liebe/

    ________________________

    @ domino: deine worte sind als formatierungsrahmen für meine ansprüche angekommen.

  • diesmal war ich dabei!

    beim mauerfall.
    der ein mauernflug war.

    pollesch* twitterte:
    Hey! Der Domino-Day mit Ballons!

    zwischen rührung [nein. ich weine nicht. nein. denn - ]
    und dankbaren, freudigen gefühlen.

    .

    mittenmang von touristen und - der strom hatte mich nahe des potsdamer platzes in den ehemaligen westteil gepült - und unter vorwiegend westberlinern erlebte ich den ballonflug eher als tabletfotografierten event, denn als andachtshandlung.
    schade.
    vielleicht war ich in mitte auch am falschen ort.

    wie unangepaßt die stimmung vor ort war, bewiesen auch die ignoranz [weiterlaufen/sich nicht aufhalten lassen] und anfeindungen ["muß die hier fahren!", "die ist doch blöd!"],
    die ich erlebte
    als ich einer frau, die aus welchen gründen auch immer, auf der überfüllten straße mit ihrem auto (mit älteren mitfahrerinnen) stand und keine chance zum weiterfahren/abbiegen zur flucht hatte, aus dem nichtsgehtmehr verhelfen wollte.
    irgendwann kam mir dann eine frau zur hilfe - und wir konnten der eingeschlossenen helfen.
    da war doch mal was mit solidarität ... vs. egoismus.
    ernüchternd.

    ______________________________

    * https://twitter.com/renepollesch

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